Weiterbildung Sprachen

Alles spricht für größere Chancen.



Fortbildung und Sprache – mit wissenschaftlichem Hintergrund

Auch wenn die offizielle Lehrsprache an Deutschlands Hochschulen Deutsch ist. Die sprachlichen Weiterbildungsangebote kennen hier fast keine Grenzen.

Und das aus gutem Grund. „Eine Sprache zu lernen bedeutet, mehr als ein Fenster zu haben, durch das man auf die Welt schauen kann“, besagt ein chinesisches Sprichwort. Und so stellen Sprachkenntnisse heutzutage in vielen Berufen und Branchen eine Schlüsselqualifikation dar, für manche Tätigkeiten sind sie sogar unverzichtbar.

In der Wissensgruppe Sprachen finden sich Lehrveranstaltungen für Fremdsprachen wie Englisch, Französisch, Spanisch und weitere Sprachen, aber auch Weiterbildungskurse wie Deutsch als Fremdsprache, Gebärdensprache oder Dolmetschen sind diesem Angebotsbereich zugeordnet. 

Wählen Sie einen Bereich in Sprachen, in dem Sie sich weiterbilden möchten 


Voraussetzungen für eine Weiterbildung in Sprachen   

Wichtig für eine sprachliche Weiterbildung sind vor allem die persönliche Motivation, Selbstdisziplin und die Bereitschaft im Kontakt mit anderen, die Sprache praktisch einzusetzen – auch wenn dabei unter Umständen Fehler gemacht werden.

Je nach Fortbildung wird zudem praktische Erfahrung vorausgesetzt, etwa bei Gebärdendolmetscher:innen.  

Wer eine sprachliche Weiterbildung absolvieren möchte, sollte Begeisterung für den entsprechenden Sprachraum, Literatur und (Pop-)Kultur mitbringen, da gerade beim Lernen von Fremdsprachen das Sprachverständnis durch den Konsum fremdsprachlicher Medien trainiert wird. Außerdem sind Interesse an internationalen Themen sowie eine gute Ausdrucksfähigkeit von Vorteil.  

Oft richten sich Sprachkurse darüber hinaus an Weiterbildungsinteressierte, die bereits über ein bestimmtes an Kompetenzlevel in der jeweiligen Fremdsprache verfügen (siehe Weiterbildungsmöglichkeiten). Ein Einstufungstest, beispielsweise für einen Business-Englisch-Kurs, kann unter Umständen darüber entscheiden, ob eine Teilnahme am sprachlichen Weiterbildungsangebot erfolgen kann.

Foto: Gruppe diskutierender Menschen

Fördergelder zur Sprache bringen

In welcher Sprache Sie sich auch fortbilden möchten – ein Blick auf Förderprogramme von Bund, Ländern oder vielen weiteren Ebenen kann ergeben, dass Sie auch finanzielle Unterstützung ansprechen können. hoch & weit informiert über die Möglichkeiten.


Was gibt es für Weiterbildungsmöglichkeiten in Sprachen?  

Wer eine Fremdsprache beruflich einsetzen möchte, sollte seine Fähigkeit über ein Sprachzertifikat nachweisen. Es gibt für nahezu alle Sprachen entsprechende Zertifikate. Eine Vergleichbarkeit gewährleistet dabei beispielsweise der Gemeinsame Europäische Referenzrahmen für Sprachen (GER). Dieser unterteilt das Niveau der Lernenden in drei Kompetenzstufen: 

  • A: Elementare Sprachverwendung
  • B: Selbstständige Sprachverwendung
  • C: Kompetente Sprachverwendung

Diese Kompetenzstufen sind nochmals in insgesamt sechs Stufen des Sprachniveaus unterteilt (A1, A2, B1, usw.). Häufig besteht die Möglichkeit, einen individuellen Test oder eine Einstufungsberatung zu absolvieren, um das sprachliche Niveau für die Auswahl der passenden Weiterbildung zu bestimmten. 

Viele Sprachkurse können online und sogar als Selbstlernangebote absolviert werden – ideal für Menschen, die sich berufsbegleitend fortbilden möchten. Für spezielle Berufsgruppen wie Lehrkräfte gibt es Weiterbildungen zu besonderen Schwerpunkten und Themen, wie beispielsweise das Kennenlernen digitaler Tools zur Analyse literarischer Texte oder den Einsatz von Filmen im Fremdsprachenunterricht.  
Welche sprachlichen Weiterbildungen es konkret gibt, sehen Sie bei hoch & weit.

Foto: Gruppe lächelnder Menschen

Mehr Tipps & Tricks zu Weiterbildungen

Guter Rat ist naheliegend: In unserem Magazin geben wir viele nützliche Tipps, die ideale Weiterbildung zu gestalten, zu finanzieren oder zu finden. Entdecken Sie noch mehr Wissenswertes zu Fragen, die Weiterbildungsinteressierte rund um das hochschulische Angebot immer wieder stellen. Oder oft gar nicht bedenken.

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