Foto: Mann mit Laptop an einem Tisch

Berufsbegleitend weiterbilden

4 Tipps fürs Zeitmanagement.

Räumlich und zeitlich flexibel eine Weiterbildung absolvieren – was theoretisch verlockend und einfach zu handhaben klingt, ist in der Praxis oft eine echte Herausforderung. Denn sich selbständig und eigenverantwortlich auf Lehrveranstaltungen und Prüfungen vorzubereiten, erfordert ein hohes Maß an Disziplin. Und hohes Organisationsgeschick, um die zusätzlichen Stunden für die Weiterbildung in den Arbeitsalltag und die Wochenenden zu integrieren.


Vier Tipps, wie Sie Ihr persönliches Zeitmanagement optimieren

  • expand icon1. Beziehen Sie Ihr privates Umfeld ein.

    Haben Sie eine ungefähre Vorstellung vom Zeitaufwand, den Ihre Weiterbildung nach sich zieht, sollten Sie mit Ihrem Partner und Ihrer Familie das offene Gespräch suchen. Gemeinsam finden sich vielleicht Lösungen, den Haushalt anders und zeitsparender zu organisieren. Können Verwandte, Eltern oder Schwiegereltern öfter einspringen? Ist eine Putzhilfe eine (finanzielle) Option? Ein „wird schon werden“ wird Sie vermutlich nicht zum Ziel führen. Um sich über einen längeren Zeitraum jede Woche einige Stunden für die Weiterbildung freizuschaufeln, sind geplante und umgesetzte Veränderungen und klare Absprachen innerhalb der Familie Gold wert.

  • expand icon2. Involvieren Sie Ihre:n Arbeitgeber:in.

    Läuft alles nach Plan, schließen Sie Ihre Weiterbildung als Fachkraft mit einer Zusatzqualifikation ab. Neben Ihnen selbst ist es Ihr:e Arbeitgeber:in, der/die davon am meisten profitieren wird. Grund genug, Ihnen auch ausreichend Zeit dafür zu geben. Finden Sie nicht?

    Sprechen Sie darum mit Ihrer Chefin oder Ihrem Chef über die Möglichkeit flexiblerer Arbeitszeiten. Vielleicht ist auch eine vorübergehende Reduzierung Ihrer Arbeitszeit im Weiterbildungszeitraum oder in Prüfungsphasen für Sie drin – und mit vertretbaren finanziellen Abschlägen verbunden. 

  • expand icon3. Setzen Sie Prioritäten: Die ABCD-Methode.

    To-Do-Listen sind gut. To-Do-Listen mit Struktur noch besser. Mit der ABCD-Methode geben Sie Ihren Aufgaben des Tages genau das. Versehen Sie jede Aufgabe mit einem Buchstaben, der Dringlichkeit und Wichtigkeit direkt sichtbar macht.

    „A“-Aufgaben stehen dabei ganz oben, genießen also höchste Priorität, weil dringend und wichtig. To-Dos mit „B“ sind nicht sofort anzugehen, aber wichtig. In der Kategorie „C“ können sich typische Routineaufgaben befinden (die sich zum Beispiel am Ende eines Tages oder im Mittagstief bewerkstelligen lassen). Und entdecken Sie ein „D“ auf Ihrer Liste, so kann diese Aufgabe warten – oder ist einfach etwas Schönes für zwischendurch. Schließlich hat auch das beste Zeitmanagement ohne Motivation keine Aussicht auf Erfolg.

  • expand icon4. Multitasking vermeiden.

    Dass Fokussierung sich auszahlt, liegt auf der Hand. Arbeits-E-Mails beantworten, Social Media zu checken und gleichzeitig voll im Weiterbildungsstoff zu sein, ist vor allem eines: überfordernd. Technische Tricks wie ein Offline-Modus und das feste Vorhaben „eins nach dem anderen“ helfen Ihnen, Ihre Zeit so effizient und effektiv wie möglich zu nutzen.  



Wie viel Zeitaufwand benötigt ein Fernstudium?

Jeder Studiengang und jede:r Studierende:r ist anders. Pauschal lässt sich die Frage nach der Dauer eines Fernstudiums darum kaum beantworten. Aber hoch & weit kann Ihnen Richtwerte geben. Für ein Teilzeitstudium sollten Sie grob 15-20 Wochenstunden einplanen, die Sie für Ihre Weiterbildung benötigen werden. Ein Vollzeitstudium schlägt dagegen mit etwa 25-30 Stunden pro Woche zu Buche. Mit anderen Worten: Als eine berufsbegleitende Maßnahme kann diese Form der Weiterbildung in der Regel nicht empfohlen werden – auch wenn Sie von Ihrer Eigenmotivation und Auffassungsgabe überzeugt sind.

Zwei Arten von Aufwand werden bei der Aufnahme eines berufsbegleitenden Studiums übrigens oft vernachlässigt: Zum einen unterschätzen viele Studierende die Intensität von Prüfungsphasen, also die zusätzliche Zeit, die sie hier zum Lernen benötigen. Oft gar nicht auf dem Radar sind zudem Aufwände, die für die Vorbereitung auf einen bestimmten Kurs anfallen. So ist der Anfang bei „Null“ in einem mathematischen Bereich eher die Ausnahme als die Regel. Das Auffrischen der Kenntnisse aus der Schulzeit obliegt darum dann selbständig den Studierenden.

Das könnte Sie auch interessieren

  • Foto: Gruppe mit Graduierten

    Infos zu Abschlüssen

    Hinterher ist man immer schlauer. Aber mit welchen Abschlüssen oder auf welchem wissenschaftlichen Niveau?

    Mehr erfahren
  • Foto: Eine Frau am Laptop in der Bibliothek

    Welche Formate?

    Wie wissenschaftliche Weiterbildungen zeitlich, räumlich und inhaltlich den Unterschied machen können.

    Mehr erfahren
  • Foto: Gruppe diskutierender Menschen

    Förderung möglich

    Wie Ihre Weiterbildung möglicherweise von einem Förderprogramm profitieren kann und welche Möglichkeiten es gibt.

    Mehr erfahren


Noch auf der Suche nach der passenden Weiterbildung?

Wissen, welche Weiterbildung passt

Der wit - Weiterbildungs-Interessentest hilft Ihnen, ein zu Ihren Interessen und Bedarfen passendes Weiterbildungsangebot zu finden. Nach ca. 10 Minuten erhalten Sie ein individuelles Interessenprofil, das Sie direkt anschließend als Filter bei der Suche nach einer passenden Weiterbildungsmöglichkeit einsetzen können.
wit starten
Foto: Ein Richtungspfeil auf der Straße gibt den Weg in mehrere Richtungen frei.
Foto: Ein Mann steht in einer Werkstatt
Foto: Ein Dame schaut auf ihren Laptop und macht sich Notizen.
Foto: Zwei Personen sind am Töpfern.
Foto: Zwei Fachkräfte beraten an der Gleisbaustelle.

Interessen finden

Dialog schliessen Icon

Möchten Sie weiter auf den Weiterbildungsinteressentest?

Test beginnenwit starten


Foto: Gruppe lächelnder Menschen

Mehr Tipps & Tricks zu Weiterbildungen

Guter Rat ist naheliegend: Im Magazin-Bereich von hoch & weit geben wir viele nützliche Tipps, die ideale Weiterbildung zu gestalten, zu finanzieren oder zu finden. Entdecken Sie noch mehr Wissenswertes zu Fragen, die Weiterbildungsinteressierte rund um das hochschulische Angebot immer wieder stellen. Oder oft gar nicht bedenken.

Magazin