Ein Umwelttechniker liest Daten von einem Messgerät an einem Fluss ab.


Weiterbildung Umwelttechnik

Technik für eine saubere Zukunft.
  • Umwelttechnik entwickelt technische Lösungen für Umweltschutz, Energieeffizenz und Ressourcenschonung.
  • Dazu gehören beispielsweise erneuerbare Energien, Wassertechnik, Abfallmanagement und Recycling.
  • Mit einer Weiterbildung können Fachkräfte sich in bestimmten Themen spezialisieren, neues Wissen erwerben oder für Führungsaufgaben vorbereiten.
  • Dadurch verbessern sie Fachwissen, Karrierechancen und berufliche Perspektiven in Zukunftsbranchen.

Welche Weiterbildung im Bereich Umwelttechnik gibt es?

Gegen Klimawandel hilft nur der Wissenswandel – und hochschulische Weiterbildungen rund um Energie und die Umwelt sind hierfür ein wirklich sinnvoller Schritt.

Denn hier erhalten Weiterbildungsinteressierte nicht nur kluge Worte, sondern vor allem das Rüstzeug, um nachhaltige und umweltfreundliche Veränderungen zu schaffen. So behandeln praxisorientierte Weiterbildungen eingehend Themen wie:

  • Erzeugung erneuerbarer Energien
  • Grüner Wasserstoff
  • Kreislauf- und Abfallwirtschaft
  • Bioenergie
  • Energiespeicher, Energieumwandlung und -transport
  • Umweltmesstechnik

Ganz gleich, ob Sie mehr über Windkraft, Wasserkraft oder Photovoltaik wissen wollen, das Prinzip Biomasse biologisch, physikalisch und chemisch durchdringen möchten oder sich rechtliche Rahmenbedingungen im Umweltschutz aneignen möchten: Die richtige Weiterbildung als Kurs, Seminar oder berufsbegleitendes Studium findet sich hier:


An wen richtet sich eine Umwelttechnik-Weiterbildung?

Ein Großteil der Weiterbildungsangebote im Bereich Energie- und Umwelttechnik zielt auf Fachkräfte und angehende Spezialist:innen ab, die Karrierepläne in Umweltschutz und Umweltmanagement verfolgen. Naturwissenschaftliche Expertise und Ingenieurwissen auf Hochschulniveau sind in diesem Bereich oft unabdingbar – und oft auch durch Microcredentials oder Zertifikatskurse erreichbar, ohne gleich ein ganzes Studium zu absolvieren.

Die Relevanz von ressourcenschonenden, umweltgerechten Lösungen ist hoch – sowohl in der privaten Wirtschaft als auch im Öffentlichen Dienst, zum Beispiel im Klimaschutzmanagement. Darüber hinaus können Weiterbildungen rund um Nachhaltigkeit im Anlagenbau oder der Energieversorgung auch für Unternehmensberater:innen von großem Interesse sein.

Zu guter Letzt sind Weiterbildungen im Bereich der Umwelttechnik auch immer öfter Chefsache. Eine Reihe von Bildungsangeboten und -formaten bietet Führungskräften die Möglichkeit, ihr Wissen aufzufrischen und neue Impulse für das Umweltmanagement zu bekommen – und so beispielsweise ihr Unternehmen anhand neuer gesetzlicher Richtlinien auszurichten.


Perspektiven einer Weiterbildung in Umwelttechnik

Von einer Weiterbildung profitiert nicht nur Mutter Natur. Nachhaltigkeit als globales Thema mit dringendem Handlungsbedarf wirkt sich auch deutlich auf Jobaussichten und Karriereperspektiven aus. Denn diese sind mehr als ausgezeichnet in diesem wachsenden Bereich.

Dank praxisbezogener Lehrveranstaltungen können Sie mit grundsätzlichem und hoch spezialisiertem Wissen direkt damit anfangen, nachhaltige Veränderungen in Ihrem Unternehmen oder Ihrer Behörde voranzutreiben.

Windenergie, Wasserkraft, Biomasse: Gerade im Bereich der erneuerbaren Energien entstehen immer neue und immer wichtigere Arbeitsbereiche und Berufsfelder. Mit einem Hochschulzertifikat in der Tasche empfehlen Sie sich hier schneller als Mitbewerber:innen für Führungsaufgaben und gut bezahlte Spezialist:innen-Stellen.

Eine Weiterbildung im Bereich Umwelttechnik zahlt sich also aus. Für Generationen.

Fragen rund ums Thema

  • dropUp-iconWas ist Umwelttechnik?

    Unter Umwelttechnik (manchmal auch Umwelttechnologie, Umweltschutztechnik oder technischer Umweltschutz) versteht man technische und technologische Verfahren zum Schutz und zur Wiederherstellung von Ökosystemen. Sie ist ein interdisziplinäres Fachgebiet aus Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften und Ökologie. Der Umgang mit Emissionen, Entsorgung und erneuerbaren Energien gehört ebenso wie nachhaltige Produktion oder Strahlenschutz zu diesem Wissensbereich.

  • dropdown-iconWas kann man mit Umwelttechnik machen?

    Zu den möglichen Tätigkeitsfeldern gehören unter anderem Entsorgung (z.B. Recycling), Wassermanagement (z.B. Abwasserbehandlung) oder Luftqualität (z.B. Emissionskontrolle). Wer lieber ingenieurwissenschaftlicher arbeitet, findet beispielsweise in der umweltschonenden Produktionsentwicklung genau die richtige Stelle. Auch im Sektor der erneuerbaren Energien gibt es zahlreiche Tätigkeiten für Umwelttechniker:innen.

  • dropdown-iconWie kann man in die Umwelttechnik einsteigen?

    Der geradlinigste Weg führt über ein Bachelorstudium der Umwelttechnik. Daran anschließend kann ein Masterstudium absolviert werden. Doch auch über ein verwandtes Studienfach wie Biologie oder Physik oder einen anderen ingenieurwissenschaftlichen Studiengang ist der Einstieg möglich. Daneben sind auch Menschen mit fachnaher Ausbildung wie beispielsweise Forstwirt:innen, Gärtner:innen oder Fachkräfte für Abwasser- oder Abfalltechnik gut geeignet, um in der Umwelttechnik Fuß zu fassen – gerne nach einer passenden Weiterbildung, die die Fachkenntnisse erweitert.

  • dropdown-iconWie lange studiert man Umwelttechnik?

    Die Regelstudienzeit für einen Bachelorabschluss beträgt sechs bis sieben Semester. Für einen weiterführenden Masterabschluss sollten Interessierte drei bis vier Semester veranschlagen. Die meisten Studiengänge finden in Vollzeit und in Präsenz statt, doch es gibt auch Möglichkeiten für ein Fernstudium, Teilzeitstudium oder berufsbegleitendes Studium. Alle Optionen finden Sie beim Hochschulkompass.

  • dropdown-iconWas verdient man als Umwelttechniker:in?

    Das Einstiegsgehalt für Umwelttechniker:innen liegt laut Absolventa bei rund 47.000 Euro brutto im Jahr. Expert:innen mit zehn Jahren Berufserfahrung und mehr können knapp 60.000 Euro brutto im Jahr verdienen. Bei großen Unternehmen können die Gehälter sogar noch höher ausfallen.


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