Foto: Frau steht vor einer Werkbank mit Holz in einer Schreinerei

Weiterbildung im Handwerk

Entwicklungswege für jede Branche.

Handwerk hat goldenen Boden. Damit das so bleibt, ist eine kontinuierliche Fort- und Weiterbildung im Handwerk notwendig. Nur so können berufliche Qualifikationen mit den steigenden Anforderungen mitwachsen und Betriebe schnell auf neue Herausforderungen reagieren.


Klassische Weiterbildung im Handwerk – oder darf es etwas mehr sein?

Weiterbildung im Handwerk beschreibt im klassischen Sinne den Weg von der Ausbildung über die Gesellenprüfung bis hin zur Meisterprüfung. Das ist aber schon längst nicht mehr der einzige Weg, um im Handwerk Karriere zu machen. Es gibt darüber hinaus zahlreiche Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten für Handwerker:innen, mit denen die in Ausbildung und Beruf erworbenen Kenntnisse erweitert werden können.

Weiterbildung im Handwerk kann zum Beispiel bedeuten, sich zusätzliche Kenntnisse in der Nutzung erneuerbarer Energien oder der Automatisierungstechnik anzueignen und direkt im Betrieb anzuwenden. Oder benötigen Sie aktuelles Wissen rund um die Themen Gebäudemanagement, Restauration oder Gestaltung? Weiterbildung im Handwerk ist aber natürlich auch branchenübergreifend möglich, zum Beispiel im kaufmännischen Bereich oder der Digitalisierung.

Was viele aber noch nicht wissen: Weiterbildung im Handwerk ist auch an Hochschulen möglich und zwar ganz ohne Abitur, Studium oder Meisterbrief!


Weiterbildung im Handwerk – topaktuell und auf höchstem Niveau

Karriere im Handwerk ist alles andere als eine Sackgasse und bietet unzählige Möglichkeiten, sich beruflich weiterzuentwickeln. Mit einer zu Ihrem Handwerksberuf passenden Weiterbildung im Handwerk sichern Sie nicht nur langfristig Ihren Arbeitsplatz, Sie verbessern auch Ihre Aufstiegs- und Einkommenschancen. Werden Sie zum Handwerker:innen-Profi!

Die Gründe, warum Sie eine Weiterbildung im Handwerk anstreben, sind sehr individuell. Neben der beruflichen Fortbildung, die im Berufsbildungsgesetz und in der Handwerksordnung geregelt ist, bieten auch Hochschulen in Deutschland Weiterbildungen an, die für Handwerker:innen interessant sind. Egal, ob Sie gerade erst Ihre Ausbildung abgeschlossen haben – und sich informieren möchten, wie sie sich berufsbegleitend weiter qualifizieren können oder bereits Ihre Meisterprüfung erfolgreich absolviert haben und mit einem Studium in Ihrem Fachbereich liebäugeln.

Dabei sind die Weiterbildungsangebote der Hochschulen so vielfältig wie die Handwerksberufe selbst. Sie reichen von mehrstündigen Seminaren über Zertifikatskurse bis hin zum berufsbegleitenden Studiengang. Gut zu wissen: Abitur oder ein vorheriges Studium sind in vielen Fällen nicht zwingend erforderlich, damit Sie als Handwerker:in eine Fortbildung an einer deutschen Hochschule absolvieren können. 

Warum sich hochschulische Weiterbildung im Handwerk lohnt

  • Rüstzeug für den eigenen Betrieb

    Sie sind gerade dabei Ihren eigenen Betrieb aufzubauen oder spielen mit dem Gedanken? Dann können Seminare oder ein berufsbegleitendes Studium hilfreich sein, die beispielsweise Grundlagen in Betriebswirtschaft, Recht sowie Buchhaltung und Mitarbeitenden-Führung vermitteln. 

  • Karriere befördern

    Eine Weiterbildung im Handwerk verbessert Ihre Karrierechancen. Hochschulische Angebote zur Weiterbildung im betriebswirtschaftlichen, technischen oder gestalterischen Bereich helfen Ihnen, mit den gestiegenen und weiter steigenden beruflichen Anforderungen Schritt zu halten.

  • Studieren ohne Abitur

    Eine abgeschlossene Berufsausbildung und entsprechende Berufserfahrung ermöglichen oft das Studieren ohne Abitur. Ihre berufliche Qualifikation entscheidet darüber, ob Ihr Hochschulzugang fachgebunden (zum Beispiel Gesell:innen) oder allgemein ist (zum Beispiel Meister:innen). 

  • Auf dem Laufenden bleiben

    Auch das Handwerk entwickelt sich rasant. Wer da am Ball und wettbewerbsfähig bleiben will, kann sich mit einer Weiterbildung im Handwerk kontinuierlich neue Arbeitstechniken aneignen und so auch neue Tätigkeitsfelder für sich erschließen.

  • Berufserfahrung zählt

    Ihre beruflichen Qualifikationen und Erfahrungen können Sie in vielen Weiterbildungsangeboten und Studienangeboten anrechnen lassen. Dadurch gelangen sie schneller zu einem (Studien-) Abschluss und können mit ihrem neuen Wissen durchstarten.


Marketing, Werbung und eine eigene Webseite - als Malermeister kannte ich mich damit natürlich weniger aus. Das hat sich dank Fortbildung geändert.

Torsten Schneider

Selbstständiger Malermeister und Absolvent einer Marketing-Weiterbildung
Foto: Künstler in seinem Atelier


Jetzt die passende Weiterbildung auf hoch & weit finden!


Wir haben zwei Suchen vorbereitet, mit denen Sie zahlreiche Weiterbildungsangebote an Hochschulen finden, die Ihre Karriere als Handwerker:in unterstützen können. Egal, ob Sie gerade erst Ihre Ausbildung abgeschlossen haben oder bereits den Meister:innen-Titel in der Tasche haben.


Probieren Sie es doch einfach mal aus und grenzen das Suchergebnis auf die gewünschte Branche, Region oder andere Kriterien ein. Sicher gibt es hochschulische Angebote, die zu Ihren ganz persönlichen Bedarfen passen und Ihre Karriere im Handwerk neuen Schwung geben.

Foto: Frauenhand am Notebook mit geöffneter hoch & weit Seite
Foto: Frauenhand am Notebook mit geöffneter hoch & weit Seite
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  • Foto: Workshop-Situation, Menschen am Tisch

    Weiterbildung für alle

    Deutsche Hochschulen bieten Weiterbildungen für alle Branchen, Karrierestufen und jedes Alter. Hier finden Sie einen Überblick der verschiedenen Schwerpunkte.

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  • Welche Formate gibt's?

    Wer sich weiterqualifizieren möchte, hat oft die Qual der Wahl: Ob am Wochenende, nach Feierabend oder als Blockseminar – eine erfolgreiche Weiterbildung lebt nicht nur von den Inhalten, sondern auch von den passenden Veranstaltungsformaten.

    Gerade für Berufstätige wichtig, die Job, Privatleben und Fortbildung verbinden müssen.

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  • Foto: Gruppe Bauplannerinnen mit einem Bauplan

    Aufstiegs-BAföG

    Das sogenannte „Aufstiegs-BAföG“ ist eine staatliche Förderung, die Sie für die Finanzierung Ihrer Weiterbildung im Handwerk einsetzen können. Hier erfahren Sie mehr über die Förderung.

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Foto: Mehrere Personen sitzen in einer Reihe, wovon sich die ersten beiden direkt ansehen.

Weiterbildung steuerlich absetzen

Eine Weiterbildung kann ganz schön ins Geld gehen. Doch zum Glück kommt Ihnen der Staat bei vielen Aufwendungen großzügig entgegen. Wir haben Tipps zusammengestellt, unter welchen Voraussetzungen und welche Fortbildungskosten Sie steuerlich geltend machen können.

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