Perspektive Weiterbildung an der OTH Regensburg
Praxisnah. Authentisch. Inspirierend.
Künstliche Intelligenz verändert Produkte, Produktionsprozesse und berufliche Aufgaben – und damit auch die Kompetenzen, die Unternehmen und Beschäftigte benötigen. Die Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg und der Halbleiterhersteller Infineon zeigen mit dem berufsbegleitenden Hochschulzertifikat „Künstliche Intelligenz“, wie sich wissenschaftliche Expertise und ein konkreter Weiterbildungsbedarf aus der Wirtschaft wirkungsvoll verbinden lassen. Entstanden ist ein intensiver Präsenzkurs, der theoretische Grundlagen mit praktischer Anwendung verbindet. Die Teilnehmenden lernen nicht nur, wie künstliche Intelligenz funktioniert: Sie programmieren selbst und entwickeln eigene Lösungen.
Wie alles begann...
Ende 2022 war künstliche Intelligenz plötzlich in aller Munde. ChatGPT machte einer breiten Öffentlichkeit sichtbar, welches Potenzial in der Technologie steckt. Für den Halbleiterhersteller Infineon war das Thema allerdings schon länger relevant – etwa beim autonomen Fahren, in der Robotik und in zunehmend intelligenten Produktionsprozessen. Andrea Stich, verantwortlich für die fachliche Weiterbildung in der Infineon Frontend Academy, sah deshalb konkreten Handlungsbedarf. Mitarbeitende sollten nicht nur lernen, KI-Anwendungen zu bedienen. Sie sollten die Technologie so gut verstehen, dass sie selbst intelligente Lösungen entwickeln und neue Aufgaben übernehmen können. „Wir wollten für diese Zielgruppe unserer Mitarbeitenden nicht eine Weiterbildung von der Stange einkaufen“, sagt die Physikerin. „Der Kurs sollte wissenschaftliche Tiefe haben und zugleich so anwendungsnah sein, dass er zu Infineon und zu den Aufgaben unserer Beschäftigten passt.“
Der Kontakt zur OTH Regensburg lag nahe. Infineon arbeitet seit vielen Jahren mit der Hochschule zusammen – in Forschungsprojekten, bei der Entwicklung von Studiengängen und in verschiedenen Hochschulgremien. Andrea Stich selbst ist dort seit mehr als 15 Jahren als Lehrbeauftragte tätig. Auch fachlich passten die Voraussetzungen: Die Fakultät Informatik und Mathematik hatte bereits einen Studiengang zu künstlicher Intelligenz und Data Science aufgebaut. Professor:innen und wissenschaftliche Mitarbeitende verfügten über umfangreiche Forschungs- und Projekterfahrung und waren eng mit Unternehmen aus der Region vernetzt. „Dadurch bestand auch zu Infineon schon lange ein enger fachlicher und persönlicher Kontakt“, erklärt Prof. Dr. Frank Herrmann, Dekan der Fakultät Informatik und Mathematik und wissenschaftlicher Leiter des Hochschulzertifikats.
Künstliche Intelligenz
Anbieterin: Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg
Abschluss: Hochschulzertifikat mit 5 ECTS-Punkten nach erfolgreicher schriftlicher Prüfung
Dauer/Umfang: sechs Kurstage in zwei dreitägigen Blöcken, ganztätig in Präsenz an der OTH Regensburg
Voraussetzung: Eine Zulassung ist ausschließlich mit einem ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss möglich sowie einschlägige Berufserfahrung im mathematisch-technischen Bereich und Vorkenntnisse in Python.
Gemeinsam entwickelt – auf Augenhöhe
Vor diesem Hintergrund brachte Andrea Stich im Dezember 2022 die Idee eines gemeinsamen Weiterbildungsangebots ins Gespräch. Dann ging alles ganz schnell: Bereits im Januar 2023 begann die konkrete Entwicklung, im September desselben Jahres startete der erste Pilotkurs. „Ich kann bei solchen Themen ziemlich hartnäckig sein“, sagt Stich rückblickend. „Wir definierten ein Startdatum für den ersten Kurs – und das musste dann auch zuverlässig verwirklicht werden.“ Hochschule und Industrie hätten mitunter unterschiedliche Geschwindigkeiten. Entscheidend sei jedoch gewesen, dass beide Seiten den Kurs wirklich umsetzen wollten.
Das Hochschulzertifikat wurde nicht aus einem bestehenden Studiengang übernommen, sondern von Grund auf neu entwickelt. Fünf bis sechs Professor:innen und Promovierende der OTH Regensburg arbeiteten dabei eng mit drei bis vier Fachleuten von Infineon zusammen. Auch Beschäftigte aus der späteren Zielgruppe wurden frühzeitig gefragt: Welche Kenntnisse brauchen sie für ihre Projekte? Was lässt sich im Berufsalltag tatsächlich einsetzen?
In mehreren digitalen und persönlichen Treffen verständigten sich beide Seiten über Inhalte, Lernziele, Lehrplan und Ablauf. Infineon brachte konkrete Anforderungen und Anwendungswissen aus der Industrie ein, die OTH Regensburg wissenschaftliche Grundlagen, Forschungsexpertise und Erfahrung in der Lehre. Die treibende Kraft auf Unternehmensseite war Andrea Stich. „Ich habe die Kooperation ins Leben gerufen und konnte als Physikerin mit langjähriger Erfahrung in verschiedenen Management Positionen in unserem Unternehmen fachlich sehr konkret benennen, was wir brauchen“, sagt sie. So sei eine „Partnerschaft auf Augenhöhe“ entstanden.
Für Frank Herrmann lag die größte Herausforderung zunächst in den verfügbaren Kapazitäten: „Die entscheidende Frage war: Haben wir genügend Lehrende, um das abzudecken, was Infineon benötigt?“ Mehrere Professor:innen und wissenschaftliche Mitarbeitende erklärten sich bereit, den Kurs zusätzlich zu ihren übrigen Aufgaben in der vorlesungsfreien Zeit zu übernehmen. Zugleich mussten die Beteiligten Prüfungsmodalitäten, Verträge und die Vergabe der ECTS-Punkte organisieren. Dass dies innerhalb weniger Monate gelang, führt Herrmann auf das Engagement aller Beteiligten zurück: „Wenn sich viele in der Fakultät entschlossen haben, etwas wirklich zu wollen, dann wird es auch gemacht – und zwar zügig.“
Gute Weiterbildung fördert genau die Kompetenzen, die Menschen in ihrer Jobrolle Tag für Tag brauchen.
Lernen, was im Arbeitsalltag gebraucht wird
Bei Infineon richtet sich die Weiterbildung gezielt an Beschäftigte, deren heutige oder künftige Aufgaben vertiefte KI-Kompetenzen erfordern. Sie sollen das erworbene Wissen anschließend in Produktions-, Entwicklungs- und Datenprojekten einsetzen. „Gute Weiterbildung fördert genau die Kompetenzen, die Menschen in ihrer Jobrolle Tag für Tag brauchen“, sagt Andrea Stich. „Wissen, das nicht angewandt wird, verschwindet sehr schnell wieder.“
Die Teilnehmenden nutzen ihre Kenntnisse beispielsweise in der Bildverarbeitung, bei der Auswertung von Mess- und Produktionsdaten oder bei der Entwicklung intelligenter Fertigungsprozesse. Sie können technische Möglichkeiten realistischer einschätzen, geeignete Verfahren auswählen und Projekte fachlich fundierter begleiten. Auch Maximilian Deichsel, technischer Experte bei Infineon und Teilnehmer des ersten Kursdurchgangs, kann neue KI-Anwendungen durch das erworbene Hintergrundwissen besser einordnen und gegenüber Kolleg:innen vermitteln. Zugleich erkennt er unrealistische Erwartungen schneller: „KI kann vieles, aber sie ist nicht automatisch für jedes Problem die richtige oder günstigste Lösung. Für mich ist sie ein weiteres Handwerkszeug im Werkzeugkasten.“
Dekan Frank Herrmann sieht darin ebenfalls eine wichtige Entwicklungschance: Wenn KI Aufgaben schneller oder mit höherer Qualität erledige, bleibe mehr Zeit für anspruchsvollere Tätigkeiten, bei denen Fachwissen, Kreativität und Problemlösungskompetenz gefragt seien.
Raus aus dem Tagesgeschäft
Damit die Beschäftigten das anspruchsvolle Wissen nicht nebenbei aufnehmen müssen, setzt Infineon bewusst auf Präsenz. Die Teilnehmenden reisen aus verschiedenen Unternehmensstandorten nach Regensburg, werden freigestellt und können sich auf dem Campus mehrere Tage lang vollständig auf das Thema konzentrieren. Das Unternehmen übernimmt Kurs-, Reise- und Übernachtungskosten.
Wir wollen, dass sich die Teilnehmenden für diese Zeit wirklich aus dem Tagesgeschäft rausnehmen und wieder in einer Hochschulumgebung lernen können“, sagt Andrea Stich. Dazu gehören gemeinsame Pausen, Gespräche mit den Professor:innen und der Austausch untereinander. Auf diese Weise entstehen Netzwerke und mitunter neue Ideen für Projekte und Kooperationen. Ein reines Online-Format kam deshalb nicht infrage. Dabei laufe der Arbeitsalltag häufig nebenher weiter, außerdem fehle der informelle Austausch. Maximilian Deichsel bringt den Vorteil auf den Punkt: „Raus aus dem aktuellen Business, raus aus der Fertigung und einmal nicht ständig greifbar sein – das war entscheidend.“
Eine gute hochschulische Weiterbildung verbindet wissenschaftliche Fundierung mit direkter Praxisnähe.
Das Weiterbildungsangebot
Beim Hochschulzertifikat „Künstliche Intelligenz" geht es nicht darum, lediglich einige neue KI-Tools kennenzulernen. Die Teilnehmenden sollen verstehen, was hinter den Anwendungen steckt, selbst programmieren und Lösungen für die betriebliche Praxis entwickeln.
Zu den zentralen Inhalten gehören:
- Grundlagen der Bildverarbeitung
- Python und PyTorch
- theoretische Grundlagen des Machine Learning
- Machine Learning Operations
- Sequenzdatenverarbeitung und Sprachmodelle
- industrielle Anwendungsfälle aus Produktion, Wartung und Robotik
Die Teilnehmenden arbeiten direkt am Computer, verarbeiten Daten und bearbeiten kleinere Projekte. „Sie programmieren selbst, bauen eine KI-Anwendung auf und prüfen anschließend: Welche Ergebnisse liefert sie – und löst sie das Problem überhaupt?“, erklärt Frank Herrmann. Fast alle Lehrenden arbeiten selbst in Forschungs- oder Unternehmensprojekten rund um künstliche Intelligenz, Data Science oder Software Engineering. Dadurch lernen die Teilnehmenden nicht nur, wie eine Methode angewandt wird, sondern auch, wie sie funktioniert und wo ihre Grenzen liegen.
Struktur & Umfang der Weiterbildung
Der Zertifikatskurs ist als kompakter Blockkurs konzipiert:
- sechs Kurstage in zwei dreitägigen Blöcken an der OTH Regensburg
- Durchführung in der vorlesungsfreien Zeit der Hochschule
- ein Wochenende zwischen den beiden Kursblöcken
- maximal 15 Teilnehmende
- Übungen und Projektarbeit in einem Computerraum der Hochschule
Nach dem Pilotkurs verteilten die Verantwortlichen das ursprünglich fünftägige Programm auf sechs Kurstage. Das Wochenende zwischen den Blöcken schafft etwas mehr Zeit, um die dichten Inhalte zu verarbeiten. Andrea Stich bezeichnet den Kurs dennoch als anspruchsvollen und intensiven „Learning-Sprint in KI“.
Die Besonderheiten des Angebots
Das Hochschulzertifikat verbindet wissenschaftliche Tiefe mit einer konsequenten Orientierung an der beruflichen Praxis. Das Präsenzformat schafft zugleich einen geschützten Raum, um sich intensiv mit einem komplexen Thema auseinanderzusetzen und das Gelernte anschließend unmittelbar in Projekte und Arbeitsabläufe zu übertragen.
Kurz zusammengefasst:
- wissenschaftlich fundiert: Lehrende mit Forschungs- und Projekterfahrung
- praxisnah: Programmierung und Entwicklung eigener KI-Anwendungen
- intensiv: konzentrierte Arbeit in kleinen Gruppen
- transferorientiert: unmittelbarer Einsatz im Berufsalltag
- austauschstark: Campusatmosphäre und direkter Kontakt zu den Lehrenden
- entwicklungsfähig: Anpassung auf Grundlage des Feedbacks
Nach jedem Durchgang bewerten die Teilnehmenden Inhalte, Lehrmaterialien, zeitliche Gestaltung und Vermittlung. Infineon und die OTH Regensburg werten die Rückmeldungen gemeinsam aus. Auch die Lehrenden erhalten persönliches Feedback. So entwickelt sich der Kurs fachlich und didaktisch von Durchgang zu Durchgang weiter. Für Herrmann zählt vor allem der unmittelbare Transfer: „Ein Angebot, dessen Wissen man vielleicht erst in drei Jahren braucht, würden weder ein Unternehmen noch die Teilnehmenden akzeptieren.“
Zielgruppe des Angebots
Der Kurs richtet sich an Personen, die KI-Projekte entwickeln oder in der beruflichen Praxis anwenden möchten. Erforderlich sind:
• ein Bachelorabschluss oder ein vergleichbarer erster Hochschulabschluss
• einschlägige Berufserfahrung im mathematisch-technischen Bereich
• Programmiererfahrung und Vorkenntnisse in Python
Ein vorbereitendes Python-Tutorial hilft dabei, vorhandenes Wissen aufzufrischen. „Das ist ein Hochschulkurs auf Studienniveau“, betont Andrea Stich. Bei Infineon wird zusätzlich geprüft, ob das Angebot zur aktuellen oder künftigen beruflichen Rolle passt. Wer die schriftliche Prüfung erfolgreich absolviert, erhält das Hochschulzertifikat mit fünf ECTS-Punkten. Diese können bei einem späteren Hochschulstudium gegebenenfalls angerechnet werden. Für Andrea Stich sind die ECTS-Punkte gerade für jüngere MINT-Absolvent:innen ein wichtiger zusätzlicher Anreiz: „Sie können damit bereits eine Grundlage für ein späteres berufsbegleitendes Masterstudium schaffen.“
Meine Perspektive: Maximilian Deichsel

Der Zertifikatskurs war für mich ein Kickstart in die Welt der KI.
Im Gespräch: Maximilian Deichsel
„Die Woche war hart – aber sie hat sich gelohnt.“
Maximilian Deichsel kam über den Maschinenbau, die Mechatronik und das Software Engineering zu Infineon. Heute arbeitet er als technischer Experte an Projekten rund um Digitalisierung, künstliche Intelligenz und Advanced Data Analytics. Als einer von zwölf Teilnehmenden absolvierte er 2023 den ersten Durchgang des Hochschulzertifikats.
Sie waren erst wenige Monate in Ihrem neuen Aufgabenfeld tätig. Was hat Ihnen der Kurs gebracht?
Für mich war die Weiterbildung ein echter Kickstart. Ich war damals erst seit zwei oder drei Monaten im KI- und Data-Science-Umfeld tätig. Im beruflichen Alltag ist es schwierig, sich neben den laufenden Aufgaben intensiv in ein so schnelllebiges Thema einzuarbeiten.
Im Kurs konnte ich mich vollständig darauf konzentrieren und Schritt für Schritt ein technisches Grundverständnis aufbauen. Heute kann ich besser beurteilen, was mit KI möglich ist, welche Voraussetzungen ein Projekt braucht und wo die Grenzen der Technologie liegen.Welche Inhalte sind Ihnen besonders im Gedächtnis geblieben?
Die Bilddatenverarbeitung war für mich zu großen Teilen neu. Spannend fand ich auch die Frage, wie Sprachmodelle wie ChatGPT und die dahinterliegenden Algorithmen grundsätzlich funktionieren. Das sind komplexe Themen, die sich in wenigen Tagen nicht vollständig erschließen lassen. Aber ich habe ein wichtiges Grundverständnis gewonnen. Das hilft mir, KI-Versprechen kritisch zu beurteilen: Nur weil irgendwo „KI“ draufsteht, ist eine Lösung nicht automatisch sinnvoll oder wirtschaftlich.
Was war für Sie der größte Vorteil der Präsenzveranstaltung?
Ganz klar: raus aus dem laufenden Business und einmal nicht ständig greifbar sein. Wenn eine Schulung online oder direkt am Unternehmensstandort stattfindet, schaut man zwischendurch schnell in die Mails oder beantwortet in der Pause noch eine Frage.
An der OTH Regensburg waren wir wirklich nur für die Weiterbildung da. Dazu kamen die Gespräche in den Kaffee- und Mittagspausen und das Networking mit den anderen Teilnehmenden. Dass Infineon mich freigestellt und die Weiterbildung vollständig bezahlt hat, war eine echte Luxussituation. Ich habe diese Möglichkeit als sehr wertschätzend empfunden.Wie herausfordernd war die Weiterbildung – und wie ließ sie sich mit Ihrem Privatleben vereinbaren?
Die Kurstage waren sehr intensiv, mit Unterricht von morgens bis abends. Die Woche war hart, aber sie hat sich gelohnt. Für die Abschlussprüfung habe ich anschließend zwei bis drei Wochen lang täglich ungefähr ein bis zwei Stunden gelernt. Das fand außerhalb meiner Arbeitszeit statt. Es war anspruchsvoll, aber mit guter Planung machbar.
Welche Bedeutung hat Weiterbildung grundsätzlich für Sie?
Ohne Weiterbildung geht es nicht – gerade bei einem Thema wie künstlicher Intelligenz, das sich sehr schnell entwickelt. Weiterbildung bringt außerdem einen Blick von außen und hilft gegen Arbeitsblindheit. Ebenso wichtig sind für mich der Austausch über Projekte und praktische Erfahrungen sowie das Networking. Das Hochschulzertifikat war deshalb sicherlich nicht meine letzte Weiterbildung.
Wie geht es weiter?
Bis zum Sommer 2026 hatten vier Gruppen mit insgesamt rund 60 Beschäftigten von Infineon das Hochschulzertifikat absolviert. Weitere Durchgänge laufen bereits und sind geplant. Grundsätzlich steht das Angebot auch Interessierten außerhalb des Unternehmens offen. Bislang besetzt Infineon die verfügbaren Plätze aufgrund der hohen internen Nachfrage jedoch regelmäßig selbst.
Gleichzeitig entwickeln die OTH Regensburg und Infineon derzeit bereits ein weiteres Weiterbildungsangebot zu Large Language Models, KI-Agenten und agentenbasierten Systemen. Neben dem technischen Verständnis sollen dabei auch Cybersecurity, Datenkompetenz und Datenethik eine wichtige Rolle spielen. „KI ist ein mächtiges Instrument, das auch Risiken birgt“, sagt Andrea Stich. „Deshalb sind ein intensiver Austausch und fundiertes Wissen rund um die verantwortungsvolle Anwendung unverzichtbar.“ Für Frank Herrmann zeigt die Kooperation, wie neue Programme erfolgreich entstehen können: „Ein Angebot muss sich aus einer tatsächlichen Herausforderung entwickeln. Wenn Unternehmen erkennen, dass eine Hochschule ihre Probleme wirklich lösen will, ergeben sich neue Weiterbildungsmöglichkeiten fast von selbst.“



