Weiterbildung Informatik
Starkes Wissen für die Zukunft.
- In der Informatik geht es um die automatische und systematische Darstellung, Speicherung, Übertragung und Verarbeitung von Informationen.
- Ob Unternehmen oder Öffentlicher Dienst: Überall werden Fachkräfte mit Informatikkenntnissen gebraucht.
- Das Berufsfeld ist äußerst vielfältig und bietet spannende Spezialisierungen für alle Interessierten.
Welche Weiterbildungen gibt es in der Informatik?
Informatik unterteilt sich in drei große Teilbereiche. Die Theoretische Informatik bildet dabei die theoretische Grundlage für die anderen Teilgebiete: Die Technische Informatik beschäftigt sich mit der Hardwareseite der Informatik, wie zum Beispiel Prozessortechnik oder Systemarchitektur, während es in der Praktischen Informatik um Konzepte und Methoden zur konkreten Anwendung geht, wie etwa Datenverwaltung oder Softwareentwicklung.
Aus diesen beiden Teilgebieten geht die Angewandte Informatik hervor, die interdisziplinär angelegt ist und verschiedene Wissenschaften miteinander verbindet. Bekannte Beispiele dafür sind Wirtschaftsinformatik oder Künstliche Intelligenz, aber auch aus unserem Alltag ist sie nicht mehr wegzudenken: von Mobiltelefonen über Buchhaltung bis zur medizinischen Diagnostik wird unser Leben jeden Tag digitaler. Konkrete Beispiele aus der Arbeitswelt sind Fragen wie: Wie erstellt man digitale Landkarten durch Drohnentechnologie? Wie wird Papier mithilfe von Augmented Reality zum Leben erweckt? Oder: Wie nutze ich Content-Management-Systeme für Dinge, die ich professionell publizieren möchte?
Der Bedarf an Fachkräften ist also groß – sowohl in Unternehmen als auch im Öffentlichen Dienst. Deutschlands Hochschulen haben diesen immensen Bedarf erkannt und bieten eine Vielzahl an Studiengängen, Zertifikatskursen und Microcredentials an:
An wen richtet sich eine Informatik-Weiterbildung?
Informatik-Weiterbildungen an Hochschulen haben üblicherweise einen hohen Praxisbezug. Die Hauptzielgruppe sind berufstätige Fach- und Führungskräfte, die sich für den Einsatz bestimmter Anwendungen und Fähigkeiten in ihrer Arbeitsumgebung interessieren oder sich auf den neuesten Stand von Forschung und Technik bringen wollen.
Berufliche Weiterbildung heißt immer auch, den nächsten Schritt zu machen. Wer eine Ausbildung zur/zum Fachinformatiker:in abgeschlossen hat, kann sich durch eine Weiterbildung neue Tätigkeitsfelder erschließen, gefragtes Spezialwissen erwerben oder eine Beförderung vorbereiten. Auch Quereinsteiger:innen und Berufswechsler:innen finden Zertifikatskurse, Fernstudiengänge und andere Informatik-Weiterbildungen, die ihnen wertvolles Wissen für den Einstieg in dieses Berufsfeld vermitteln können.
Viele Weiterbildungsinteressierte fragen sich: Braucht man Abitur, um eine Weiterbildung an einer Hochschule zu machen? Nicht unbedingt. Je nach Weiterbildungsangebot können auch andere Voraussetzungen den Zugang ermöglichen – zum Beispiel die Fachhochschulreife oder mehrjährige Berufserfahrung. Welche Zugangsvoraussetzungen für eine Weiterbildung gelten, finden Sie direkt beim jeweiligen Angebot auf hoch & weit.
Perspektiven einer Weiterbildung im Bereich Informatik
Wie in allen von der Digitalisierung betroffenen Berufsfeldern gibt es auch hier einen großen Bedarf an Fachkräften. In einer zunehmend digitalen Welt bieten sich in nahezu allen Branchen unzählige Chancen, die eigene Nische zu finden und langfristig beruflich glücklich zu werden.
Finden Sie mit einem berufsbegleitenden Studium oder einem Zertifikatskurs den Einstieg in die Welt der Informatik. Qualifizieren Sie sich mit Wissen auf Hochschulniveau für anspruchsvolle Fach- und Führungsaufgaben. Oder erschließen Sie sich als Selbständige:r oder Unternehmensberater:in neue Kund:innen, indem Sie gefragte Dienstleistungen auf dem neuesten Stand von Wissen und Technik anbieten können.
Fragen rund ums Thema
Ist Informatik noch zukunftssicher?
Ja, Informatiker:innen haben nach wie vor gute bis sehr gute Zukunftsaussichten. Ohne die Schlüsselkompetenz Informatik geht es in sehr vielen Branchen nicht – egal, ob in der Finanzwelt, in der Industrie oder in der Medizin. Aber: Durch die zunehmende Bedeutung von Künstlicher Intelligenz (KI) verändert sich das Berufsbild aktuell stark. Wo der Fokus für Berufseinsteiger:innen früher oft auf dem Programmieren lag, sind heute Systemverständnis, Schnittstellenwissen und KI-Kompetenzen zunehmend wichtiger.
Was ist der Unterschied zwischen Informatik und Software Engineering?
Ganz grob gesagt: Informatik ist eine allgemein angelegte Wissenschaft und Softwareentwicklung eine spezialisierte ingenieurwissenschaftliche Disziplin.
Was ist der Unterschied zwischen Informatik und IT?
Im Gegensatz zur eher konzeptionell arbeitenden Informatik befasst sich die IT (Informationstechnik) mit der Anwendung und dem Betrieb von Hardware, Netzwerken, Servern und verwandten Systemen. Auch der technische Support zählt zur IT. Viele IT-Berufe sind Ausbildungsberufe, während Informatik ein Studium ist.



